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Trampoline sind zum einen Sportgeräte, aber auch Geräte für Spiel und Spaß. Die Urform des Trampolins stammt ursprünglich von einer Matratze ab. Später dann hat man im Zirkus netzförmige Auffangvorrichtungen als Sicherheitsmaßnahmen benutzt. Diese Netze hatten damals schon trampolinähnliche Eigenschaften. Nach dem Auftritt ließen sich die Akrobaten auf das Netz fallen und gaben als Zugabe noch ein paar Salti zum Besten. Da diese Kunststücke sehr gut beim Publikum ankamen, baute der Hochartist George Nissen ein neuartiges Sprunggerät. In den 20er Jahren gründete er dann die erste Firma, welche Trampoline professionell herstellte. Eine große Trampolinveranstaltung trägt noch heute ihm zu Ehren den Namen „Nissen Cup“.

1958 wurden die neuartigen Sportgeräte in München beim deutschen Turnfest vorgestellt. Doch diese Sportart wurde erstmal nicht als Disziplin mit in die Turnarten aufgenommen. 1964 wurde dann das Trampolin Verband F.I.T gegründet und 1997 wurde dann das Trampolinspringen erstmalig in die olympischen Disziplinen aufgenommen.

Der Aufbau eines Trampolins ist immer derselbe: auf einen Metallrahmen wird mithilfe von Metallfedern ein elastisches Tuch aufgespannt, welches vornehmlich aus Polypropylen oder Polyamid ist. Den Metallrahmen ständert man auf, damit er für das Springen die nötige Dehnbarkeit besitzt. Es gibt aber auch Trampoline, welche über einer Grube am Boden befestigt werden.

Ein Fitness- oder auch Gymnastiktrampolin ist die einfachste und preiswerteste Form eines Trampolins. Es ist rund und nicht in der Höhe verstellbar. Die Masse liegen zwischen 90 und 130 cm. In der Höhe misst so ein Trampolin ungefähr 40 cm. Da es so kompakt gebaut ist, eignet es sich nur für Springübungen im Stehen. Durch die schmale Abmessung sind akrobatische Übungen wie Salto nicht möglich. Diese Art des Trampolins wird zum Rebounding benutzt. Das sind vornehmlich Übungen im Fitnessbereich und dienen oft zur Gewichtsreduktion und unterstützen die Gesundheit. Fälschlicherweise werden diese Trampoline oft Minitrampoline genannt. Diese Bezeichnung steht aber eher für die Trampolinart Minitramps, welche aber grundlegend anders aufgebaut sind und für andere Zwecke genutzt werden.

Ein Gartentrampolin ist ein riesiges Trampolin für den Gartenbereich, welches das ganze Jahr über genutzt werden kann. Auf diesem Trampolin kann man spezielle Übungen absolvieren, welche den Gleichgewichtssinn von Kindern und Erwachsenen stärkt und gleichermaßen fördert. Sie haben einen Durchmesser von 3-5 Metern und sind zwischen 80 und 100cm hoch. Normalerweise werden diese Trampoline ebenfalls aufgeständert, aber auch sie kann man speziell über einer Grube befestigen. Dieses Trampolin kann man zusammen mit einem Sicherheitsnetz vergattern. Leider führt dies manchmal unter Umständen dazu, dass Kinder dann noch wilder springen und somit die Sicherheit wieder herabgesetzt wird.